Unternehmenssicherheit

Unternehmen sind einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt. Ob Naturereignisse, der Ausfall von Daten- und Energienetzen, Sabotage oder kriminelle beziehungsweise terroristische Angriffe – die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens kann durch Gefahrenquellen erheblich beeinträchtigt werden.

Der Schutz vor Gefahren erfordert ein hohes Maß an Weitsicht und umfangreiche organisatorische Vorkehrungen, um auf den „Worst Case“ vorbereitet zu sein. Viele dieser Möglichkeiten würden im Schadenfall nicht nur hohe Kosten verursachen, sie würden im ungünstigsten Fall eine Unterbrechung beziehungsweise den Ausfall des Geschäftsbetriebes und möglicherweise sogar den Bestand des Unternehmens gefährden.

Um bei diesen Eventualfällen handlungsfähig zu bleiben, liegt es im Eigeninteresse eines jeden Unternehmens, ein Risiko- und Krisenmanagement zu implementieren.

Risikomanagement

Risikomanagement ist die systematische Erfassung und Bewertung von Risiken sowie die Steuerung von Reaktionen auf festgestellte Risiken.

Risikomanagement umfasst

  • Identifikation von Risiken
  • Bewertung von Risiken
  • Entwicklung einer Risikomanagement -Strategie
    • Entwicklung einer Krisenmanagement -Strategie
  • Minimierung von Risiken – Präventionskonzepte
  • Risikokontrolle – Neubewertung aller Risiken

Krisenmanagement

Krisenmanagement bezeichnet den systematischen Umgang mit Krisensituationen. Dies beinhaltet die Identifikation und Analyse von Krisensituationen, die Entwicklung von Strategien, sofern nicht bereits im Rahmen des Risikomanagements geschehen, und die Einleitung sowie Verfolgung von Gegenmaßnahmen zur Bewältigung einer Krise.

Krisenmanagement umfasst:

  • Aufbau einer Krisenorganisation
  • Training des Krisenstabes
  • Störfall- und Evakuierungsübungen